Förderverein bittet um Spenden nach Brand am 27.08.2020 in der Werkstatt von LEBENSWERK und wie es weitergeht

Spendenstand

 

Seit dem Brand der Lebenswerk Werkstätte im August letzten Jahres hat sich unser Spendenstand um ca.

61.000 € erhöht. Neben der "Riesenspende" von der Apotheken-Gemeinschaft Bayreuth in Höhe von 31.000 € bekamen wir eine Erstattung von der Brandversicherung für alle von uns angeschafften Sachen. Viele größere und kleinere Spenden kamen hinzu.  Wir stehen in den Startlöchern, um zusammen mit der Werkstattleitung die Gelder sinnvoll einsetzen zu können.

 

Vielen Dank an alle Spenderinnen und Spender. 

Ihre Spenden sind auch weiterhin gerne willkommen

08.06.2021

Dekan Emanuél Ceglarek, Birgit Richter (Lebenswerk), Sozialministerin Carolina Trautner, die Landtagsabgeordnete Gudrun Brendel-Fischer und der Diakonie-Geschäftsführer Franz Sedlak (von links) am Freitagabend in der Ruine des Lebenswerks. Foto: Manfred Scherer

Lebenswerk: Wiederaufbau rückt näher

Ein Jahr nach dem verheerenden Brand: Sozialministerin sagt, Diakonie "verdient jede Unterstützung"

BAYREUTH

 Von Eric Waha

Für das Lebenswerk der Diakonie war es eine Katastrophe: Die Sanierung der mehr als 40 Jahre alten Einrichtung war gerade in Reichweite, als am 27. August vergangenen Jahres ein Brand-stifter Feuer legte in dem Herzstück der Einrichtung. Mensa, Gruppen-räume, Büro, Küche. Alles zerstört. Ein Millionenschaden, der auch dazu führte, dass die Werkstätte mit insgesamt mehr als 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern - Menschen mit psychischen und körperlichen Beeinträchtigungen -  stillsteht.

    Die Sozialministerin Carolina Trautner(CSU) hat jetzt die Ruine besucht. Und sie hat gute Nachrichten im Gepäck.

Die vergangenen eineinhalb Jahre hatten es in sich für die Diakonie und das Lebenswerk. Erst Corona, dann der Brand. Jetzt ist es die Corona-Folge der Materialknapp-heit, die dafür sorgt, dass beim Bau der Interimslösung in direkter Nachbarschaft des Lebenswerks in der Ritter-von-Eitzenberger-Straße - die in Summe knapp zwei Millionen Euro kostet, wie Diakonie- Geschäftsführer Franz Sedlak am Samstag im Kurier-Gespräch sagt - deutliche zeitliche Verzögerung

weggesteckt werden müssen. Der Ausbau der ehemaligen Lagerhalle, die die Diakonie anmieten konnte, ist „zu 80 Prozent aus Holz. Da war viel nicht lieferbar“. Zumindest nicht zum geplanten Zeitpunkt: „Finanziell kommen wir hier noch gut weg“, sagt Sedlak, „denn durch Festpreis-Vereinbarung haben wir nur eine Preissteigerung, von rund zweieinhalb Prozent. Fast eine Punktlandung.“ Sedlak sagt auf Nachfrage, dass er damit rechne, dass der Betrieb „ein bis zwei Wochen nach. Ferienende“ wieder aufgenommen werden könne. 

Ein Lichtblick für die Mitarbeiter, aber ebenso für deren Eltern, wie Sedlak weiß.

   Sozialministerin Carolina Trautner zeigt sich am Freitagabend nach ihrem Besuch in der Brandruine beeindruckt. Ihr Besuch hat nichts mit Wahlkampf zu tun, obwohl sich die bayerische Polit-Prominenz an dem Abend die Klinke in die Hand drückt in der Stadt. Ihr sei es wichtig gewesen, sich vor Ort ein Bild zu machen - und den  "vorzeitigen Maßnahmenbeginn sowie die Aufnahme der Förderstätte. in das Jahresförder-programm“ in Aussicht zu stellen, sagt sie im Kurier-Gespräch. Sie: sei  „sehr froh, dass ein Ausweich-quartier für die’ Dauer von drei Jahren“ gefunden worden sei, dass „man dort auch' möglichst' schnell' vorankommt und in den neuen Räumen bald starten kann“. Seit Monaten, sagt Trautner, stehe sie zusammen mit der Bayreuther Landtagsabgeordneten Gudrun Brendel-Fischer „mit der Diakonie in einem sehr guten Austausch“, um den Wiederaufbau in die richtigen Bahnen zu lenken. 

   Natürlich geht es auch hier ums Geld: Es. gehe um die Frage, „welche Summen förderfähig sind“, es gehe um die Frage, welche Kosten zu welchem Zeitpunkt ermittelt worden seien. „Ich persönlich bin sehr froh, dass das. Lebenswerk auch sehr gut versichert war“, sagt Trautner. Ihr sei wichtig, ein Signal zu geben, „dass es schnell vorangeht, um den Menschen, die hier arbeiten, ihren Arbeitsalltag zurückgeben zu können. Es tut mir in der Seele weh, dass ein Brandstifter hier für so einen tiefen Rück-schlag gesorgt hat“, sagt Trautner. Seit dem Sommer sitzt ein Verdächtiger in Haft. Um den Menschen die für sie erfüllende Arbeit zurückzugeben, dafür „verdient der Träger jede Unterstützung“.

Die Ruine schaue „recht

friedlich“ aus, sagt Sedlak, deshalb habe er Carolina Trautner auch die Bilder aus der Brandnacht gezeigt, „die verdeutlichen, was das für eine Katastrophe war“, Man stehe vor einem Neustart des Lebenswerks, wenn auch noch viele Formalitäten zu klären seien, bevor mit dem tatsächlichen Wiederaufbau begonnen werden könne; mit dem Sedlak „im Januar oder Februar“ rechnet. Die Planung für den Wiederaufbau sei weit gediehen bis zum jetzigen Zeitpunkt: „Bis Planungsphase vier haben wir vom Landbauamt alles genehmigt“, sagt der Diakonie-Geschäftsführer. Auch die Stadt Bayreuth habe nach Durchsicht der Pläne signalisiert, dass von Verwaltungsseite keine Hürden zu erwarten seien. Der Wiederaufbau werde „über eine Mischfinanzierung aus Mitteln, der Versicherung und Förderung des Freistaats“ erfolgen, die Interimsmaßnahme könne über eine Betriebsausfallversicherung

weitgehend abgedeckt werden. Allerdings drücke ihn aktuell das Problem, sagt Sedlak, dass der millionenschwere Wiederaufbau der Förderstätte und die notwendigen

Bauteile bereits auf dem Papier stetige Preissteigerungen erfahren -

im deutlich sechsstelligen Bereich bislang. „Eine saubere Lösung wäre, wenn neben der Summe, die von der Brandversicherung abgedeckt werde, und unserem Eigenanteil über den Freistaat der Rest abgedeckt wäre.

   Der von Trautner angesprochene vorzeitige Maßnahmenbeginn bedeutet: Wenn "alle genehmigenden Stellen" der bislang schon erarbeiteten Planung stattgeben, könne man mit der Werkplanung beginnen, ausschreiben und mit dem Bau um die Jahreswende herum starten.


Nordbayerischer Kurier vom 30.08.2021

Bayreuther Sonntagszeitung vom 13.06.2021

Riesenspende für das Lebenswerk

31.000€ für das Lebenswerk

 

Der Förderverein des Lebenswerks Bayreuth hat 31.000 Euro von der Bayreuther Apotheken Gemeinschaft bekommen. Das Geld ist von Januar bis März zusammen gekommen, sagt Wolfgang Bauer, Chef der Apotheken Gemeinschaft.

 

„Wir haben im Januar bereits gesagt, dass wir an das Lebenswerk spenden werden. Wir haben jetzt alles aus den ganzen Corona-Aktionen zusammengeschmissen. Wir mussten natürlich einen Verein finden, der sowohl in der Stadt, als auch im Landkreis aktiv ist, da wir auch Stadt- und Landkreis-Apotheken haben. Auch durch den Brand bedingt, freuen wir uns, dass wir jetzt die 31.000€ an das Lebenswerk spenden können.“

 

Vor allem nach dem Brand im vergangenen August wird das Geld gut gebraucht, sagt Karlheinz Schuder:

„Wir hatten zum Beispiel eine Café- und Lese-Ecke eingerichtet. Die ist natürlich abgebrannt. Eine Bibliothek – die wollen wir auch wieder aufbauen, ist natürlich auch weg. Auch den Chor, die ‚Sunshine-Band‘, die Fußball-Truppe usw. unterstützen wir gerne weiter. Die würden wo anders kein Geld herbekommen.“

 

Das Lebenswerk im Bayreuther Industriegebiet ist im vergangenen August größtenteils abgebrannt. Die Einrichtung für Menschen mit Behinderung ist übergangsweise in einer Lagerhalle einer Spedition im Industriegebiet untergebracht. Aktuell steht ein 25-jähriger Mann unter Tatverdacht, den Brand letztes Jahr gelegt zu haben.

 

Mainwelle.de: 08.06.2021

Tatverdächtiger für Brandstiftung in Behindertenwerkstatt ermittelt (Einschlägig polizeibekannt)

 

Der Mann, der wegen zahlreicher Einbrüche in Bayreuth bereits seit September in Untersuchungshaft sitzt, soll nach Ermittlungen von Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Bayreuth auch für die vorsätzliche Brandstiftung in der Werkstatt für behinderte Menschen Ende August vergangenen Jahres dringend tatverdächtig sein.

 

Bayreuth - Die Polizei verweist auf den Großbrand in der Werkstatt in der Ritter-von-Eitzenberger-Straße, der in den frühen Morgenstunden des 27. August 2020 ausbrach. Nur dank des schnellen Einsatzes zahlreicher Feuerwehreinsatzkräfte konnte damals eine weitere Ausbreitung der Flammen verhindert werden. Der Werkstattkomplex brannte jedoch völlig aus.

 

Dennoch konnten die Polizisten anschließend feststellen, dass in diesem sowie in einem weiteren daneben befindlichen Gebäude eingebrochen worden war. Bei der Fahndung stießen die Beamten auf weitere Einbrüche im Industriegebiet Bayreuth. Die Kriminalpolizei Bayreuth nahm an den Tatorten die Ermittlungen auf und sicherte umfangreich Spuren.

 

Am 3. September 2020 dann nahm die Polizei in einer Schule in der Körnerstraße einen 25-jährigen Einbrecher auf frischer Tat fest. Der Mann war bereits wegen derartiger Delikte einschlägig bekannt. Deswegen erging auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bayreuth am nächsten Tag Haftbefehl.

 

Nach intensiven Ermittlungen gelang es den Kriminalbeamten, dem 25-Jährigen insgesamt 24 Einbruchsdiebstähle in Firmengebäude, Schulen, einem Kindergarten und Gartenhäuser in den vergangenen Monaten in Bayreuth nachzuweisen. Der Schaden durch die Diebstähle beläuft sich auf mehrere tausend Euro. Der Mann richtete zudem bei seinen Taten einen Sachschaden von über 66.000 Euro an. Nach drei Einbrüchen in Gartenhäuser der Kleingartenkolonie in der Kulmbacher Straße legte der Tatverdächtige dort noch Feuer.

 

Im Zuge der Ermittlungen zu dem Großbrand in der Ritter-von-Eitzenberger-Straße kam die Polizei wieder auf die Spur des 25-Jährigen. Er ist auch für diese vorsätzliche Brandstiftung dringend tatverdächtig. Durch das Feuer entstand nach Schätzungen der Polizei ein Schaden von zirka 3,5 Millionen Euro. Die Ermittlungen sind abgeschlossen.

Nordbayerischer Kurier online vom 02.06.2021

Nordbayerischer Kurier 14.04.2021

Hoffnungsschimmer für 260 Lebenswerk-Mitarbeiter

 

Im August vergangenen Jahres ist das Lebenswerk im Bayreuther Industriegebiet größtenteils abgebrannt: Jetzt gibt es einen Lichtblick für die rund 260 Mitarbeiter. Spätestens im Juli soll die in der Nachbarschaft angemietete Halle interimsweise so umgebaut sein, dass die Werkstatt für behinderte Menschen wieder normal betrieben werden kann. In der 1.000 Quadratmeter großen Halle entsteht behelfsweise all das, was bei dem Großbrand im Spätsommer zerstört worden ist: Küche, Speisesaal, Aufenthalts- und Werkräume.

Franz Sedlak, Chef der Diakonie: „Das ist eine Herausforderung für die Bautechnik, weil Du musst aus einer Lagerhalle in sehr, sehr kurzer Zeit – auch unter den gültigen Regularien, die einzuhalten sind – eine Behelfswerkstatt machen. Das klappt auch. Das Zeitfenster dafür ist sportlich, das gebe ich zu. Wir hoffen, dass das bis Juni/Juli abgeschlossen sein kann.“ 

Die Kosten für das provisorisch umgesiedelte Lebenswerk liegen bei rund 2 Millionen Euro. Der eigentliche Wiederaufbau für die abgebrannte Einrichtung soll 2022 abgeschlossen sein.

Mainwelle 13.04.2021

FFP2-Masken für die Mitarbeiter*innen Lebenswerk

 

Nachdem die Busse für die Mitarbeiter*innen des Lebenswerkes nicht als ÖPNV zählen, gilt auch nicht die Maskenpflicht. Das wiederum hat zur Folge, dass niemand für die Beschaffung der Masken zuständig ist. Der Förderverein findet es allerdings auch fatal, dass sich diese MitarbeiterInnen ohne Schutz in den Bus setzen sollen.

Daher wurden für März bis Mai 2021 -4.500 Stück FFP2-Masken- zur Unterstützung bereitgestellt.

06.05.2021

Hilfe für das behinderte Kind Bayreuth gGmbH Wohnbereich für Erwachsene

 

Wohnhaus Laineck, Warmensteinacher Str. 125, 95448 Bayreuth 

 

 

Jeder Frühling trägt den Zauber eines Anfangs in sich

 

Liebe Eltern, sehr geehrte Damen und Herren,

nach dem Abschied von Frau Bauer, der wegen Corona ja leider nur sehr klein ausfallen durfte, möchte ich mich Ihnen nochmal vorstellen. Einigen von Ihnen bin ich ja bereits begegnet, aber bitte entschuldigen Sie, dass ich noch nicht jedes Gesicht zuordnen kann.

 

Kurz ein paar Worte zu mir:

Ich bin 51 Jahre alt, verheiratet und habe ein (fast) erwachsenes Kind.

Nach meiner Erzieher- und Heilpädagogenausbildung habe ich mit 40 Jahren nochmal nebenberuflich studiert und bin „Mentorin im Sozial- und Gesundheitswesen“.

Vor meinem Umzug nach Kulmbach habe ich als Leiterin eines Wohnhauses für Menschen mit Behinderung in einer großen Komplexeinrichtung gearbeitet.

Gebürtig komme ich aus einer kleinen Fachwerkstadt südlich von Kassel.

Im November 2019 übernahm mein Mann die Dekanatskantorenstelle in Kulmbach und so hat es uns nach Franken verschlagen.

So langsam haben wir uns eingewöhnt und auch schon ein paar wenige fränkische Ausdrücke in unseren Wortschatz übernommen.

Die Bewohner und Mitarbeiter des Wohnhauses und der Außenwohngruppen durfte ich ja nun schon knapp 1,5 Jahre kennenlernen und freue mich nun auf die neue Aufgabe als Leiterin und auf die Zusammenarbeit mit Ihnen.

 

Auch möchte ich Ihnen noch unsere neue Verwaltungskraft vorstellen.

Frau Nadine Keller unterstützt uns seit dem 15.Februar.

Sie ist für Sie montags bis mittwochs von 8 bis 12 Uhr und donnerstags von 14-18 Uhr unter der 0921/79207-0 zu erreichen.

 

Ich wünsche Ihnen einen schönen Frühling mit viel Anfang und Gesundheit

Herzliche Grüße

Katharina Voit-Reitenspieß

 

Bayreuth, 17.03.2021

 

E-Mail: katharina.voit-reitenspiess@hbk-bayreuth.de

Interimslösung kommt

Lebenswerk: Baubeginn für Ausweich-Quartier

Nordbayerischer Kurier, Eric Waha, 11.03.2021

Nordbayerischer Kurier vom 04.03.2021