Förderverein bittet um Spenden nach Brand am 27.08.2020 in der Werkstatt von LEBENSWERK und wie es weitergeht

Spendenstand

 

Seit dem Brand der Lebenswerk Werkstätte im August letzten Jahres hat sich unser Spendenstand um ca.

61.000 € erhöht. Neben der "Riesenspende" von der Apotheken-Gemeinschaft Bayreuth in Höhe von 31.000 € bekamen wir eine Erstattung von der Brandversicherung für alle von uns angeschafften Sachen. Viele größere und kleinere Spenden kamen hinzu.  Wir stehen in den Startlöchern, um zusammen mit der Werkstattleitung die Gelder sinnvoll einsetzen zu können.

 

Vielen Dank an alle Spenderinnen und Spender. 

Ihre Spenden sind auch weiterhin gerne willkommen

08.06.2021

Bayreuther Sonntagszeitung vom 13.06.2021

Riesenspende für das Lebenswerk

31.000€ für das Lebenswerk

 

Der Förderverein des Lebenswerks Bayreuth hat 31.000 Euro von der Bayreuther Apotheken Gemeinschaft bekommen. Das Geld ist von Januar bis März zusammen gekommen, sagt Wolfgang Bauer, Chef der Apotheken Gemeinschaft.

 

„Wir haben im Januar bereits gesagt, dass wir an das Lebenswerk spenden werden. Wir haben jetzt alles aus den ganzen Corona-Aktionen zusammengeschmissen. Wir mussten natürlich einen Verein finden, der sowohl in der Stadt, als auch im Landkreis aktiv ist, da wir auch Stadt- und Landkreis-Apotheken haben. Auch durch den Brand bedingt, freuen wir uns, dass wir jetzt die 31.000€ an das Lebenswerk spenden können.“

 

Vor allem nach dem Brand im vergangenen August wird das Geld gut gebraucht, sagt Karlheinz Schuder:

„Wir hatten zum Beispiel eine Café- und Lese-Ecke eingerichtet. Die ist natürlich abgebrannt. Eine Bibliothek – die wollen wir auch wieder aufbauen, ist natürlich auch weg. Auch den Chor, die ‚Sunshine-Band‘, die Fußball-Truppe usw. unterstützen wir gerne weiter. Die würden wo anders kein Geld herbekommen.“

 

Das Lebenswerk im Bayreuther Industriegebiet ist im vergangenen August größtenteils abgebrannt. Die Einrichtung für Menschen mit Behinderung ist übergangsweise in einer Lagerhalle einer Spedition im Industriegebiet untergebracht. Aktuell steht ein 25-jähriger Mann unter Tatverdacht, den Brand letztes Jahr gelegt zu haben.

 

Mainwelle.de: 08.06.2021

Tatverdächtiger für Brandstiftung in Behindertenwerkstatt ermittelt (Einschlägig polizeibekannt)

 

Der Mann, der wegen zahlreicher Einbrüche in Bayreuth bereits seit September in Untersuchungshaft sitzt, soll nach Ermittlungen von Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Bayreuth auch für die vorsätzliche Brandstiftung in der Werkstatt für behinderte Menschen Ende August vergangenen Jahres dringend tatverdächtig sein.

 

Bayreuth - Die Polizei verweist auf den Großbrand in der Werkstatt in der Ritter-von-Eitzenberger-Straße, der in den frühen Morgenstunden des 27. August 2020 ausbrach. Nur dank des schnellen Einsatzes zahlreicher Feuerwehreinsatzkräfte konnte damals eine weitere Ausbreitung der Flammen verhindert werden. Der Werkstattkomplex brannte jedoch völlig aus.

 

Dennoch konnten die Polizisten anschließend feststellen, dass in diesem sowie in einem weiteren daneben befindlichen Gebäude eingebrochen worden war. Bei der Fahndung stießen die Beamten auf weitere Einbrüche im Industriegebiet Bayreuth. Die Kriminalpolizei Bayreuth nahm an den Tatorten die Ermittlungen auf und sicherte umfangreich Spuren.

 

Am 3. September 2020 dann nahm die Polizei in einer Schule in der Körnerstraße einen 25-jährigen Einbrecher auf frischer Tat fest. Der Mann war bereits wegen derartiger Delikte einschlägig bekannt. Deswegen erging auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bayreuth am nächsten Tag Haftbefehl.

 

Nach intensiven Ermittlungen gelang es den Kriminalbeamten, dem 25-Jährigen insgesamt 24 Einbruchsdiebstähle in Firmengebäude, Schulen, einem Kindergarten und Gartenhäuser in den vergangenen Monaten in Bayreuth nachzuweisen. Der Schaden durch die Diebstähle beläuft sich auf mehrere tausend Euro. Der Mann richtete zudem bei seinen Taten einen Sachschaden von über 66.000 Euro an. Nach drei Einbrüchen in Gartenhäuser der Kleingartenkolonie in der Kulmbacher Straße legte der Tatverdächtige dort noch Feuer.

 

Im Zuge der Ermittlungen zu dem Großbrand in der Ritter-von-Eitzenberger-Straße kam die Polizei wieder auf die Spur des 25-Jährigen. Er ist auch für diese vorsätzliche Brandstiftung dringend tatverdächtig. Durch das Feuer entstand nach Schätzungen der Polizei ein Schaden von zirka 3,5 Millionen Euro. Die Ermittlungen sind abgeschlossen.

Nordbayerischer Kurier online vom 02.06.2021

Nordbayerischer Kurier 14.04.2021

Hoffnungsschimmer für 260 Lebenswerk-Mitarbeiter

 

Im August vergangenen Jahres ist das Lebenswerk im Bayreuther Industriegebiet größtenteils abgebrannt: Jetzt gibt es einen Lichtblick für die rund 260 Mitarbeiter. Spätestens im Juli soll die in der Nachbarschaft angemietete Halle interimsweise so umgebaut sein, dass die Werkstatt für behinderte Menschen wieder normal betrieben werden kann. In der 1.000 Quadratmeter großen Halle entsteht behelfsweise all das, was bei dem Großbrand im Spätsommer zerstört worden ist: Küche, Speisesaal, Aufenthalts- und Werkräume.

Franz Sedlak, Chef der Diakonie: „Das ist eine Herausforderung für die Bautechnik, weil Du musst aus einer Lagerhalle in sehr, sehr kurzer Zeit – auch unter den gültigen Regularien, die einzuhalten sind – eine Behelfswerkstatt machen. Das klappt auch. Das Zeitfenster dafür ist sportlich, das gebe ich zu. Wir hoffen, dass das bis Juni/Juli abgeschlossen sein kann.“ 

Die Kosten für das provisorisch umgesiedelte Lebenswerk liegen bei rund 2 Millionen Euro. Der eigentliche Wiederaufbau für die abgebrannte Einrichtung soll 2022 abgeschlossen sein.

Mainwelle 13.04.2021

FFP2-Masken für die Mitarbeiter*innen Lebenswerk

 

Nachdem die Busse für die Mitarbeiter*innen des Lebenswerkes nicht als ÖPNV zählen, gilt auch nicht die Maskenpflicht. Das wiederum hat zur Folge, dass niemand für die Beschaffung der Masken zuständig ist. Der Förderverein findet es allerdings auch fatal, dass sich diese MitarbeiterInnen ohne Schutz in den Bus setzen sollen.

Daher wurden für März bis Mai 2021 -4.500 Stück FFP2-Masken- zur Unterstützung bereitgestellt.

06.05.2021

Hilfe für das behinderte Kind Bayreuth gGmbH Wohnbereich für Erwachsene

 

Wohnhaus Laineck, Warmensteinacher Str. 125, 95448 Bayreuth 

 

 

Jeder Frühling trägt den Zauber eines Anfangs in sich

 

Liebe Eltern, sehr geehrte Damen und Herren,

nach dem Abschied von Frau Bauer, der wegen Corona ja leider nur sehr klein ausfallen durfte, möchte ich mich Ihnen nochmal vorstellen. Einigen von Ihnen bin ich ja bereits begegnet, aber bitte entschuldigen Sie, dass ich noch nicht jedes Gesicht zuordnen kann.

 

Kurz ein paar Worte zu mir:

Ich bin 51 Jahre alt, verheiratet und habe ein (fast) erwachsenes Kind.

Nach meiner Erzieher- und Heilpädagogenausbildung habe ich mit 40 Jahren nochmal nebenberuflich studiert und bin „Mentorin im Sozial- und Gesundheitswesen“.

Vor meinem Umzug nach Kulmbach habe ich als Leiterin eines Wohnhauses für Menschen mit Behinderung in einer großen Komplexeinrichtung gearbeitet.

Gebürtig komme ich aus einer kleinen Fachwerkstadt südlich von Kassel.

Im November 2019 übernahm mein Mann die Dekanatskantorenstelle in Kulmbach und so hat es uns nach Franken verschlagen.

So langsam haben wir uns eingewöhnt und auch schon ein paar wenige fränkische Ausdrücke in unseren Wortschatz übernommen.

Die Bewohner und Mitarbeiter des Wohnhauses und der Außenwohngruppen durfte ich ja nun schon knapp 1,5 Jahre kennenlernen und freue mich nun auf die neue Aufgabe als Leiterin und auf die Zusammenarbeit mit Ihnen.

 

Auch möchte ich Ihnen noch unsere neue Verwaltungskraft vorstellen.

Frau Nadine Keller unterstützt uns seit dem 15.Februar.

Sie ist für Sie montags bis mittwochs von 8 bis 12 Uhr und donnerstags von 14-18 Uhr unter der 0921/79207-0 zu erreichen.

 

Ich wünsche Ihnen einen schönen Frühling mit viel Anfang und Gesundheit

Herzliche Grüße

Katharina Voit-Reitenspieß

 

Bayreuth, 17.03.2021

 

E-Mail: katharina.voit-reitenspiess@hbk-bayreuth.de

Interimslösung kommt

Lebenswerk: Baubeginn für Ausweich-Quartier

Nordbayerischer Kurier, Eric Waha, 11.03.2021

Nordbayerischer Kurier vom 04.03.2021